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Vortrag zum Betriebsübergang nach § 613 a BGB in der Automobilindustrie 24.02.2020

Kanzleiprofil B

Betriebsübergänge bzw. Betriebsteilübergänge haben Hochkonjunktur. Die Regelungen des § 613 a BGB sowie die dazu in den letzten Jahren ergangene Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts sowie des Europäischen Gerichtshofs spielen bei einer Vielzahl von Übertragungsvorgängen, sowohl bei klassischen Vollübertragungen, als auch bei Teil-Ausgliederungen (Outsourcing, (Re-)Insourcing, Auftragsnachfolgen) eine wesentliche Rolle.

Besonders komplex und fehleranfällig sind dabei die rechtlichen Beurteilungen im Rahmen der Vorbereitung von Betriebsübergängen und der nachträglichen Umsetzung (sog. Post Merger Integration), wenn Betriebsvereinbarungen und Tarifverträge gelten oder wenn tarifliche Regelungen durch sog. kleine dynamische Bezugnahmeklauseln in das Arbeitsverhältnis eingebunden werden. Das birgt hohe Risiken für Erwerber und Auftragsnachfolger, die nicht immer sauber herausgearbeitet und bewertet werden.

Herr Rechtsanwalt Silvio Lindemann, Fachanwalt für Arbeitsrecht, hat sich in den vergangenen Jahren besonders auf die Beratung und Begleitung von Betriebsübergängen fokussiert und hierzu am 24.02.2020 bei einem großen Automobilhersteller in Leipzig einen Vortrag zu § 613 a BGB gehalten.

Inhalt des Vortrages waren unter anderem die Voraussetzungen für die Annahme eines Betriebs-(teil)überganges, Besonderheiten beim Out- und Insourcing, kritische Übertragungsvorgänge, Haftungsrisiken und Vermeidungsstrategien, speziell für die Automobilindustrie.